Hebelschule Schliengen: Junge Debattierkünstler zeigen Herzblut und gutes Englisch

Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen sitzen gemeinsam am Tisch und diskutieren.ige

Eine spannende Lern-Show erlebten heute 18 Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen der Hebelschule Schliengen, als sie in einer englischsprachigen Debattenrunde gegeneinander antraten. Die Veranstaltung hatte nicht nur Wortgewandtheit in der Fremdsprache, sondern auch Einblicke in Kommunikationskultur und logisches Denken als Ziel – ganz im Stil amerikanischer High-School-Debatten.

Die Schülerinnen und Schüler hatten die Themen wie etwa „Sollten Energy Drinks in der Schule erlaubt sein?“ und „Sollte ungesundes Essen mehr kosten?“ bereits im Unterricht inhaltlich aufbereitet; nun galt es, sie sprachlich überzeugend zu vermitteln und die Argumente des Partners zu entkräften. Die Debatten wurden nach festen Regeln geführt: Jede Debatte begann mit bis zu einer Minute Vorbereitungszeit pro Thema, danach dauerte das Gespräch fünf Minuten. Jeweils ein Schiedsrichter bewertete Sprache, Logik und Struktur der Argumente und gab Feedback; danach wechselten die Partner. Die Gesamtveranstaltung dauerte zwei Stunden, wobei alle Schüler*innen maximale Flexibilität zeigen mussten: Mal waren sie Schiedsrichter, mal der befürwortende und mal der verneinende Part. Die Positionen wurden durch Schnick-Schnack-Schnuck direkt zu Beginn jeder Debattierrunde erspielt.
 Besonders beeindruckend war der Ernst, mit dem die Teilnehmenden die Situation annahmen und fast durchgehend Englisch sprachen. Die Jugendlichen zeigten, dass sie nicht nur sprachliche Hürden meistern, sondern auch klar formulierte Standpunkte, Gegenargumente und gute Moderation üben können. Die Schiedsrichter hoben die Fähigkeit hervor, höflich zu debattieren, auf Gegenargumente einzugehen und Diskussionen sachlich zu führen – Fähigkeiten, die weit über den Unterricht hinaus von Nutzen sind.
 Die veranstaltenden Lernbegleiterinnen Lea Kübek und Sina Person zeigten sich zufrieden mit dem Ergebnis. „Solche Formate stärken das Selbstbewusstsein der jungen Menschen, fördern Teamgeist und kommunikative Kompetenzen. Die Schülerinnen und Schüler haben heute gezeigt, wie verantwortungsvoller Diskurs aussieht.“
 Fazit der Veranstaltung: Eine zweistündige Debattenrunde, in der rund 20 junge Menschen mutig, fokussiert und sprachlich sicher zu Wort kamen. Eine klare Bestätigung dafür, dass Debatten im Fremdsprachenunterricht nicht nur Lerninhalte transportieren, sondern auch Spaß machen – und ganz nebenbei die Kommunikationskompetenz unserer jungen Menschen stärken.