Die Lorettokapelle

Am Eingang zum Schliengener Friedhof steht leicht erhöht die Loretto-Kapelle, die oft fälschlich Firedhofskapelle genannt wird. Die Kapelle ist eine Stiftung des Untervogts Johannes Metzger und dessen Ehefrau. Metzger hatte gelobt, bei Genesung von langer Krankheit zu Ehren der Gottesmutter eine Kapelle zu stiften, dies geschah 1661. Aus historischen Unterlagen ist bekannt, dass in der Anfangszeit in der Kapelle täglich die Messe gelesen wurde.

Wie lange dies geschah wissen wir nicht. 1939 bis 1956 diente sie der evangelischen Kirchengemeinde als Gottesdienstraum. 2000 musste die Kapelle wegen Baufälligkeit gesperrt werden. Es wurde ein Förderverein zum Erhalt gegründet und Spenden gesammelt.

Zusammen mit weiteren Zuschüssen der Kirchen und des Landes wurde die Kapelle restauriert und im Mai 2005 eingeweiht.

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